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Je mehr KI das Musikökosystem mit Inhalten überschwemmt, desto wertvoller werden menschliches Urteilsvermögen, zwischenmenschliche Beziehungen und menschliches Vertrauen.
Für A&Rs, die in Einsendungen versinken, für Plattformen, die Mühe haben, echte Talente zu entdecken, und für Künstler:innen, die versuchen, in einer Branche Karriere zu machen, in der die Entscheidungsträger:innen zunehmend algorithmisch sind, wird die Fähigkeit, echte zwischenmenschliche Beziehungen aufzubauen und aufrechtzuerhalten, schnell zur knappsten und entscheidendsten Ressource in der Musikbranche.
Diese Podiumsdiskussion untersucht, was mit der Wertschöpfungskette der Musikbranche geschieht, wenn Vertrauen zum Engpass wird. Wie treffen A&Rs, Plattformen, Manager und Labels sichere Entscheidungen, wenn die Menge an KI-gestützter Musik die Entdeckung und Bewertung exponentiell erschwert? Welche Rolle kann die Technologie selbst dabei spielen, die menschlichen Verbindungen wiederherzustellen, zu deren Erosion sie beigetragen hat, und wo muss sie sich vollständig zurückziehen? Und was braucht es für Künstler:innen, die sich in einer Branche zurechtfinden müssen, in der der Zugang zu den richtigen Leuten wichtiger denn je ist, um gerade am Anfang Vertrauen und Beziehungen aufzubauen?
Ein Gespräch über die menschliche Infrastruktur, die der Musikindustrie zugrunde liegt, und darüber, warum deren Schutz und Stärkung die wichtigste strategische Priorität des KI-Zeitalters sein könnte.

Managerin